autobild.de -Liebesgrüße aus Moskau

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Die Basis: Ein BMW 3er-Coupé

Von der Basis ist kaum noch etwas zu erkennen, abgesehen vielleicht vom «Hofmeister-Knick» in den hinteren Seitenfenstern. Richtig dick trägt das «Vintage Coupé» dann innen auf. «Schon die Standard-Ausstattung für 130.000 Dollar kommt komplett mit allen Extras, ähnlich wie bei Lexus«, sagt Roman Polosin, der bei Bilenkin das Retro-Projekt leitet. Standard-Ausstattung heißt: handgearbeitete Ledersitze, modernes Infotainment- und Audiosystem, hochwertige Materialien überall. Doch es geht noch mehr, wenn der Kunde es wünscht. Neben dem schwarzen Modell auf 330d-Basis hat Bilenkin einen 335i umgebaut und türkis-gold lackiert. «Dieses Auto wollen wir eigentlich nicht verkaufen, weil so viel Herzblut drinsteckt», sagt Polosin. «Aber wenn einer 300.000 Dollar auf den Tisch legt, reden wir mit ihm.»

Innen ist alles neu

Liebesgrüße aus Moskau

Retro auf die Spitze getrieben: Der Chic der frühen 60er-Jahre samt Kristallkugel-Schaltknauf und Plüschteppich.

Das schwarze Kunststoff-Armaturenbrett des BMW ersetzte Bilenkin durch eine Wurzelholztafel, die perlmutthinterlegte Instrumente mit golden glänzenden Zeigern einfasst. Sitze und Verkleidungen zeigen klassisches Paisley-Muster der italienischen Edelmanufaktur Etro. Besonderer Hingucker sind die geätzten und gravierten Kristallteile auf Schaltknauf und Türgriffen. Ein echter Star auf der letzten DubaiMotor Show 2015. Die Wahl der Messe zeigt, wo die Russen ihre Kundschaft sehen. Doch Projektmanager Polosin betont, dass Interesse auch aus nichtarabischen Ländern komme. Das schwarze Coupé sei verkauft, dazu kämen weitere Bestellungen. Noch keine aus Deutschland. Das könnte sich ändern – für August plant Bilenkin eine Werbetour durch Mitteleuropa.

 

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